Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Muss ich Vorkenntnisse in Arabisch und Türkisch haben?

Nein, das ist nicht notwendig.

Ich habe Sprach-Vorkenntnisse in Arabisch und/oder Türkisch bzw. bin Muttersprachler_in. Kann ich meine Sprachkenntnisse anrechnen lassen?

Muttersprachlichen Studierenden kann das Sprachgrundmodul im Arabischen oder Türkischen unter Umständen erlassen werden. Einzelne Sprachkurse können bei Vorliegen entsprechender Vorkenntnisse in Absprache mit den zuständigen Dozierenden erlassen werden. Genaueres hierzu regelt die "Regelung für Muttersprachlerinnen / Muttersprachler am Seminar für Nahoststudien".

Wie gut müssen meine Französisch- bzw. Englischkenntnisse sein?

Die Kenntnisse müssen ausreichen, um mit wissenschaftlicher Literatur arbeiten zu können.

Brauche ich Latein für das Studium der Islamwissenschaft?

Nein, das Latinum wird weder für den BA noch den MA verlangt.

Was muss ich im ersten Semester belegen?

Konsultieren Sie dazu bitte den aktualisierten Leitfaden zum revidierten Bachelor Islamwissenschaft, welcher im Herbstsemester 2013 beginnt.

Kann ich Veranstaltungen an anderen Universitäten belegen?

Ja, für Einzelheiten siehe .

Ich möchte eine Veranstaltung an einer auswärtigen Schweizer Universität besuchen, was muss ich tun?

Am besten ist es, im voraus eine der beiden Assistierenden zu kontaktieren, um Fragen wie Modulzugehörigkeit und Anrechenbarkeit zu klären. Veranstaltungen an auswärtigen Universitäten können grundsätzlich nicht belegt werden, weshalb im Rahmen der Veranstaltung eine Bestätigung einzuholen ist. Die Bestätigung zusammen mit einem ausgefüllten Anerkennungsformular muss dem Studiendekanat zur Prüfung vorgelegt werden, worauf die Kreditpunkte-Vergabe erfolgen kann. (Link und Infos zum > Anerkennungsformular.)

Wann kann ich das Studium beginnen?

Der Einstieg ist sowohl im Frühlings- wie im Herbstsemester möglich. Empfohlen wird jedoch der Beginn im Herbst, da dann alle einführenden Veranstaltungen stattfinden.

Wie reise ich im Nahen Osten?

Studierenden des Bachelorstudienfachs Islamwissenschaft wird unbedingt empfohlen in Eigeninitiative während der Semesterferien Auslandsaufenthalte im Nahen Osten zu absolvieren, in denen sie – neben dem Kennenlernen der jeweiligen Kultur und Erwerb von landeskundlicher Kompetenz – vor allem ihre Sprachkenntnisse vertiefen können. Immer wieder sind Reisen in einzelne Länder des Nahen Ostens gefährlich. Sie sollten sich aber nicht grundsätzlich von Reisen in die Region abhalten lassen, jedoch sind Eigenverantwortung und Umsicht unverzichtbar. Für Hinweise zur Sicherheitslage in den einzelnen Ländern konsultieren Sie bitte die Reisehinweise der EDA. Bei Reisen in Ländern mit einer problematischen Sicherheitslage wird die Anmeldung auf itineris, der Online-Registrierung für Schweizerinnen und Schweizer auf Auslandreisen, empfohlen.

Mit welchen Fächern lässt sich Islamwissenschaft kombinieren?

Es gibt viele gute Kombinationsmöglichkeiten. Empfehlenswert sind Fächer, die eigene Methoden haben (z. B. Geschichte,  Soziologie, Ethnologie, Religionswissenschaft, Geschlechterforschung, Theologie oder eine andere Philologie); oder solche, die einen stärkeren Praxisbezug bieten als Islamwissenschaft (z. B. Soziologie, Wirtschaftswissenschaft, Rechtswissenschaft, Gesellschaftswissenschaften, Medienwissenschaften oder Geographie).

Wie kann ich ein Studium der Islamwissenschaft beruflich umsetzen?

Wie andere phil-hist. Studien bildet das Studium nicht für einen bestimmten Beruf aus. Ausser im akademischen Bereich werden kaum ausdrücklich IslamwissenschaftlerInnen gesucht. Die Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt hängen stark von den Fähigkeiten, Erfahrungen und Interessen ab, die neben dem Fachwissen erworben werden (2. Studienfach, studienbegleitende Berufsarbeit, Kurse, Reisen, etc.). Generell können Islamwissenschaftler/innen überall im Bereich der islamischen Kulturen arbeiten. Die Sprach- und Kulturkenntnisse, oft verbunden mit Auslandserfahrung, sind besonders bei internationalen Unternehmen, bei humanitären Organisationen (IKRK) und im diplomatischen Dienst gefragt. Häufig finden sich AbsolventInnen auch im Journalismus, in der Verwaltung (EDA), in der Reisebranche, gelegentlich auch als Übersetzer (jedoch sind hier Leute mit Dolmetscher- oder Übersetzerausbildung im Vorteil). 

Der Berufseinstieg läuft häufig über Kontakte, die man während des Studiums im Ausland oder bei Praktika geknüpft hat.
Fachspezifische Tätigkeitsfelder finden sich auch in Lehre und Forschung, in Museen und Sammlungen, Archiven, in Verlagen und Bibliotheken, im Kulturjournalismus (Radio, Fernsehen und Printmedien), Kulturmanagement und allen Bereichen der Kulturarbeit wie Ausstellungs- und Messeorganisation, im Kunsthandel, Tourismus und in der Erwachsenenbildung. Daneben eröffnen sich allgemeine Berufsmöglichkeiten für Geistes- und Sozialwissenschaftler/innen (Medien, PR und Marketing, Fundraising, Erwachsenenbildung). Hier sind nicht spezifische Fachkenntnisse, sondern generelle Fähigkeiten des wissenschaftlichen Arbeitens wie Recherchieren, Redigieren, Informieren und Kommunizieren gefragt.