Prof. Dr. Nataša Miškovic

SNF-Förderungsprofessorin

Nataša Mišković leitet seit Sommer 2013 das SNF-Projekt „SIBA – Visuelle Zugänge zur vergleichenden Lebensweltforschung in Jugoslawien und in der Türkei, 1920er und 1930er Jahre". Sie studierte an der Universität Basel Geschichte, Staatsrecht und Romanistik und promovierte 2003 mit einer Arbeit über den Wandel Belgrads von einer osmanischen Festungs- zur nationalen serbischen Residenzstadt. Nach einigen Jahren in der Privatindustrie startete sie 2006 ein Habilitationsprojekt an der Universität Zürich, das sich mit der persönlichen Beziehung zwischen Josip Broz Tito, Jawaharlal Nehru und Gamal Abdel Nasser sowie der Gründung der Blockfreienbewegung beschäftigt. Sie war Fellow am Jawaharlal Nehru Institute for Advanced Study in New Delhi und am Center for Southeast European History der Universität Graz. Im Wintersemester 2013/14 vertrat sie den Lehrstuhl für Südosteuropäische Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Forschungsschwerpunkte:

Geschichte Südosteuropas im 19. und 20. Jahrhundert

Nationalismus, Sozialismus, Kommunismus

Dekolonisierung und Kalter Krieg in Asien und Nahost

Vergleichende Lebensweltforschung

Geschlechtergeschichte

Migration

visuelle Geschichte